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Ursprung des Karnevals

Als Karneval, Fastnacht oder Fasching (auch fünfte Jahreszeit) bezeichnet man verschiedene Bräuche, mit denen die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude gefeiert wird.

Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narrenei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der jeweiligen Machthabers zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Die Etymologie des Wortes ist nicht eindeutig geklärt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts dominierte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein auch in wissenschaftlichen Publikationen die erstmals 1855 von Karl Simrock veröffentlichte These, das Wort ginge auf den lateinischen Ausdruck „carrus navalis“ (Schiffskarren) zurück, der ein Schiff auf Rädern bezeichnete, das bei jährlichen Umzügen zum Wiederbeginn der Schifffahrt durch die Straßen geführt wurde.

Der Begriff „Karneval“ findet sich auch im internationalen Sprachraum wieder, wird aber unterschiedlich ausgelebt. Verschiedene Arten des Verkleidens und eine ritualisierte Ausgelassenheit lassen sich in allen Kulturen wiederfinden. Weltbekannt sind unter anderem der Karneval in Rio, Venedig, Québec, Rijeka, Stavelot und anderen belgischen Ostkantonen, sowie in Spanien (Santa Cruz de Tenerife und Cádiz).

Auch in den Südstaaten der USA gibt es eine ausgeprägte Karnevalstradition. Man verwendet hier die französische Bezeichnung "Mardi Gras" (Fetter Dienstag, Fastnachtsdienstag). Eine ganz eigenständige Dynamik entwickelte der Karneval in Lateinamerika. In Namibia gibt es ebenfalls eine ausgeprägte Karnevalskultur.